Den Ansturm mit Erfolg bewältigt

Die vergangenen Tage haben die südlichen Regionen des Oberwallis aber insbesondere das Visper- und Mattertal vor besondere Herausforderungen gestellt. Durch die enormen Mengen an Neuschnee, die innerhalb kürzester Zeit fielen, kam es zu zahlreichen Lawinenabgängen, welche unter anderem auch die Gleise der Matterhorn-Gotthard-Bahn sowie die Strasse zwischen Täsch und Zermatt verschütteten bzw. beschädigten. Dadurch war die Feriendestination Zermatt während der Hochsaison für zwei Tage nicht mehr über die üblichen Verkehrswege zu erreichen.

Um dennoch den zahlreichen Gästen, Einwohnern und Mitarbeitern in Zermatt grössere Unannehmlichkeiten ersparen zu können, konnte die Air Zermatt am Dienstag und Mittwoch eine Luft-Shuttle-Verbindung zwischen dem Heliport in Zermatt und dem Matterhorn-Terminal in Täsch anbieten. Aufgrund der Witterung und der im Januar kurzen Tageslicht-Phase war dies am Dienstag nur für zwei Stunden und am Mittwoch für neun Stunden möglich. Innerhalb dieser kurzen Zeit konnten rund 2200 Gäste, Einwohner, Angestellte sowie Arbeiter, die dringend aus beruflichen, medizinischen oder privaten Gründen Zermatt verlassen mussten, transportiert werden. Hinzu kamen gut 90 Rotationen für Gepäck und diverse Materialtransporte mit einem Gesamtgewicht von etwa 67 Tonnen.

Mit unseren Mitarbeitern und Helfern gelang es, auch unter den erschwerten äusseren Bedingungen, für die Sicherheit, die Zufriedenheit und das Wohlergehen der Zermatter Gäste und Bevölkerung zu sorgen. Dies alles zusätzlich zum notwendigen „Normalbetrieb“ für Rettungseinsätze, Reko-Flüge und Lawinensprengungen.