Die Ambulanzflotte der Air Zermatt ist im Dauereinsatz. Über 1000 Mal wird die Ambulanz gerufen, um Menschen zu helfen. Demnächst werden die Ambulanzen modernisiert. Neue Fahrzeuge sollen die Crew noch besser unterstützen.
Jeder Einsatz wird je nach Dringlichkeit in eine der drei Kategorien eingeteilt: P1 ist die höchste Alarmstufe. Hier geht es um Leben und Tod. Die Ambulanz rückt mit Blaulicht und Horn aus. P2: kein unmittelbares Lebensrisiko, aber akuter Handlungsbedarf. P3 sind planbare Einsätze. Zum Beispiel, wenn die Pistenpatrouille bereits eine Ambulanz für später bestellt. Wenn der Ernstfall eintritt, zählt jede Minute. Bei lebensbedrohlichen Notfällen wird in Zermatt der Patient teilweise auch per Ambulanz zum Heliport gebracht und von dort mit dem Helikopter ins nächstgelegene Spital geflogen. Luft- und Bodenrettung arbeiten dabei Hand in Hand.
Trotz aller Herausforderungen beschreibt Brendan seinen Beruf als «bereichernd». Er sagt: «Wir helfen Menschen, die Hilfe brauchen. Das gibt einem viel zurück.» Die Kombination aus Verantwortung, Teamarbeit und dem Wissen, einen Unterschied zu machen, macht diesen Job besonders.
Die Air Zermatt beweist damit einmal mehr: Rettung beginnt nicht erst in der Luft. Sondern dort, wo Menschen in Not sind. Egal ob auf der Skipiste, im Dorf oder am Frühstückstisch.