Wird die Air Zermatt zu einem Rettungseinsatz in extremem Gelände gerufen, verstärkt stets ein Rettungsspezialist die Crew. In Zermatt sind diese Spezialisten zugleich Bergführer, die das Terrain und die Herausforderungen der Region in- und auswendig kennen. Seit vielen Jahren arbeiten sie Hand in Hand mit der Air Zermatt – jeder Griff sitzt, Worte sind kaum nötig. Das Vertrauen innerhalb des Teams ist enorm.
Doch trotz der routinierten Zusammenarbeit stellt sich das Team immer wieder die Frage: Was können wir beim nächsten Mal noch besser machen? Diese Selbstreflexion führt dazu, dass sich die Rettungsmethoden über die Jahre kontinuierlich weiterentwickeln.
In den Einsatzgebieten der Air Zermatt, der Region Aosta und im Umkreis von Chamonix finden die meisten alpinen Rettungseinsätze statt. Aus diesem Grund rief die Air Zermatt gemeinsam mit dem ehemaligen Rettungschef Bruno Jelk das Dreiländertreffen – das Triangulaire – ins Leben. Einmal im Jahr kommen hier Rettungskräfte aus Zermatt, Chamonix und Aosta zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und neu entwickelte Rettungstechniken sowie Ausrüstung vorzustellen. Besonders wertvolle Innovationen sind aus dieser Zusammenarbeit hervorgegangen. Das letzte Treffen fand Mitte September in Chamonix statt.