07. April 2026

Intensives Osterwochenende für Air Zermatt und Air-Glaciers

Das schöne Wetter und die hervorragenden Bedingungen in den Skidestinationen haben am Osterwochenende zahlreiche Menschen auf die Pisten und in die Berge gelockt. Entsprechend stark gefordert waren die Rettungsteams der Air Zermatt und der Air-Glaciers. Von Karfreitag bis Ostermontag wurden die Walliser Flugretter zu insgesamt 121 Einsätzen mit dem Helikopter gerufen.

Von Karfreitag bis Ostermontag wurde die Air Zermatt insgesamt zu 47 Rettungseinsätzen gerufen. Die Air-Glaciers absolvierte mit ihren Helikoptern 74 Einsätze, davon 54 im Wallis und 20 auf Berner Seite. Den grössten Teil der Einsätze machten Unfälle im Skisport aus. 

Die Air Zermatt wurde darüber hinaus zu Evakuationen erschöpfter Alpinisten auf der Dufourspitze und am Adlerhorn alarmiert. Am Ostermontag retteten die Crews zudem Berggänger, die am Adlerhorn sowie im Gebiet der Riederalp in eine Gletscherspalte gestürzt waren. Die Patienten konnten jeweils leicht verletzt ins Spital geflogen werden.

Die Air-Glaciers wurde auf der Berner Seite am Wochenende zudem zu zwei Lawineneinsätzen mit Todesfolgegerufen. Bei Lawinenabgängen in La Maya und Lourtier gab es hingegen keine Verletzten.

Zusätzlich zu den Helikoptereinsätzen war auch der Ambulanzdienst der Air Zermatt stark gefordert: Von Karfreitag bis Ostermontag stand er 25 Mal im Einsatz.

Im Vergleich zum Vorjahr fällt die hohe Zahl an Einsätzen besonders auf: Über die Ostertage 2025 mussten deutlich weniger Rettungsflüge durchgeführt werden. Wetterbedingt waren damals nur ein Bruchteil der diesjährigen Einsätze notwendig. Das sonnige und stabile Wetter in diesem Jahr führte hingegen zu einem markanten Anstieg der Frequenzen in den Bergen und entsprechend auch der Rettungseinsätze.

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Anfrage an Air Zermatt