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"Fliegen ist für mich Lebensschule"

Kevin Lauber steht am Anfang eines grossen Traums: Als neuer Jungpilot der Air Zermatt darf er dort fliegen, wo für ihn Heimat, Bergwelt und Kindheitstraum zusammenkommen. Im Interview spricht er über seinen Weg in die Helikopterfliegerei, die besondere Verantwortung als junger Pilot und darüber, warum Fliegen für ihn vor allem eines ist: eine Lebensschule.

21. Mai 2026
Bruno Kalbermatten

Du bist neu als Pilot bei der Air Zermatt. Wie fühlt sich dieser Schritt für dich an?

Für jeden Piloten ist es ein wichtiger und grosser Meilenstein, nach der Ausbildung in der kommerziellen Helikopterfliegerei Fuss fassen zu können. Aktuell stehe ich in der kommerziellen Fliegerei noch ganz am Anfang, sozusagen auf Feld 1. Unter dem Strich fühlt sich dieser Schritt sehr gut an und ich blicke gespannt in die Zukunft.

Erinnerst du dich an den Moment, in dem du zum ersten Mal gedacht hast: «Ich will Helikopterpilot werden»?

An den genauen Moment erinnere ich mich nicht mehr. Angefangen hat es jedoch, wie bei vielen in diesem Berufsfeld, mit einem Bubentraum.

Was bedeutet es dir, ausgerechnet bei der Air Zermatt fliegen zu dürfen?

Zum einen bedeutet es Heimat, zum anderen die Verwirklichung eines Kindheitstraums. Diese Kombination, in der Heimat den Traum vom Helikopterfliegen verwirklichen zu dürfen, bedeutet mir sehr viel. Zusätzlich deckt die Air Zermatt operativ ein äusserst spannendes und breites Einsatzspektrum ab, wie es weltweit nur wenige Unternehmen bieten können.

Was macht das Fliegen im Wallis und insbesondere rund um Zermatt so besonders?

Für mich persönlich ist es etwas sehr Wertvolles, in meiner Heimat fliegen zu dürfen. Objektiv betrachtet ist es vor allem die einzigartige Bergwelt, die das Fliegen im Wallis und insbesondere rund um Zermatt so besonders macht. Innerhalb kürzester Zeit befindet man sich vom Heliport aus mitten in einer faszinierenden Bergwelt.

Was möchtest du in den nächsten Jahren als Pilot erreichen?

Die Air Zermatt deckt für ein Helikopterunternehmen ein aussergewöhnlich breites Einsatzspektrum ab. Eines Tages in all diesen Bereichen als Pilot operieren zu können, ist sicherlich mein langfristiges Ziel. Bis dahin liegt jedoch noch ein weiter Weg mit vielen Etappenzielen vor mir, die es unfallfrei zu bewältigen gilt.

Air Zermatt steht stark für Rettungseinsätze. Soweit ist es noch nicht. Doch wie gehst du als junger Pilot mit dieser Verantwortung um?

Ich denke es ist eine logische Weiterentwicklung im fortlaufenden Erfahrungsaufbau eines Helikopterpiloten. Grundsätzlich es ist wichtig, dass man bei jedem Auftrag sein Bestes gibt und die Sicherheit gewährleistet ist, unabhängig davon, ob es sich um einen Rundflug, einen Transportauftrag oder um einen Rettungseinsatz handelt.

Wenn du in zehn Jahren auf deinen Start bei der Air Zermatt zurückblickst: Worauf möchtest du stolz sein?

Aus meiner Sicht haben viele einzelne Individuen die Air Zermatt zu dem gemacht, was sie heute ist. Gerade flugbetrieblich verfügt das Unternehmen über ein enormes Know-how. Teil davon sein zu dürfen, dieses Wissen weiterzutragen und vielleicht eines Tages selbst einen Beitrag dazu leisten zu können, wäre etwas, worauf ich sicherlich stolz wäre.

Zum Schluss: Was bedeutet Fliegen für dich in einem Wort?

Lebensschule.

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