Jahresende bei der Air Zermatt: Ein Blick zurück
Es ist der letzte Tag des 2022 und es verbleiben nur noch wenige Stunden bis zum Jahresende. Während die einen noch einmal durch das Geschehene im letzten Jahr schweifen, freuen sich andere bereit auf das neue Kapitel '23. Auch die Mitarbeitenden der Air Zermatt haben die letzten zwölf Monate noch einmal Revue passieren lassen und die schönsten Ereignisse, die grössten Herausforderungen und die Erwartungen an das neue Jahr zusammengetragen.

David Fux | Flughelfer
«Mir bleibt insbesondere der enorm heisse Sommer in Erinnerung. Aber auch die abwechslungsreichen Aufträge, sowohl im Hochgebierge wie auch im Dorf selbst. Wir hatten eine Aushubszeit, so streng wie wohl noch nie zuvor. Diese Zeit war aufgrund der Hitze streng, aber auch sehr spannend. Mein persönliches Highlight war meine erste Kranmontage im Dorf - ein spezielles Ereignis, welches mich allerdings auch gefordert hat.
In diesem Jahr durfte ich vieles lernen. Etwa, in hektischen Situationen fokussiert zu bleiben. Ich kann mich stets auf meine Arbeitskollegen, auf die Piloten und die Einsatzleitung verlassen. Dieses Vertrauen wurde in diesem Jahr nochmals gefestigt.
Im neuen Jahr freue ich mich besonders auf die Sommerzeit - wenn die Tage länger sind und wir wieder mehr über den Walliser Dörfern unterwegs sind. Aber auch auf den damit verbunden Kontakt mit Bergbauern, Hüttenwarten und anderen Auftraggebern. 2022 war ein flottes Jahr und wir sind alle jeden Tag gesund nachhause gekommen. Das ist keine Selbstverständlichkeit und ich wünsche mir, dass dies auch im kommenden Jahr so bleibt.»

Sina Furrer | Einsatzleiterin
«Meine Zeit bei der Air Zermatt hat erst im Oktober begonnen. Mein Start hier war sehr schön, ich bin gut angekommen und wurde herzlich aufgenommen. Dadurch habe ich mich von Anfang an dazugehörig und wohl gefühlt. In der Einsatzleitung gab es sogleich extrem viel Neues zu lernen, der Job ist anspruchsvoll. So ging es mir am ersten Arbeitstag - es war die Hölle los. Allerdings hatte ich ein perfekt eingespieltes Backup hinter mir, auf welches ich zählen konnte.
2023 blicke ich voll motiviert entgegen und freue mich auf viele schöne und sonnige Tage, an welchen wir unsere Helikopter in die Luft schicken können. Ich selbst möchte jeden Tag dazulernen, gerade weil ich noch am Anfang bin. Mein Vorsatz lautet: immer positiv bleiben. Auch herausfordernde Erfahrungen können eine Bereicherungen sein und alles hat seine gute Seite!»

Hanspeter Wyer | Luftfahrzeugtechniker Mechanik
«Für die Air Zermatt neigt sich ein super und unfallfreies Jahr mit wenigen Zwischenfällen dem Ende. Wir sind überdurchschnittlich viel geflogen, was auch für die Technik viele Kontrollen und damit viel Arbeit bedeutete. Dennoch blicke ich auf ein gut organisiertes und schönes Jahr zurück. Wir üben keinen 0518-Job aus und dieser gefällt mir auch nach all den Jahren noch. Ich hoffe auf ein ebenso tolles 2023!»
Carmen Lauber | Verrechnungswesen Rettungen
«Ich habe einen internen Jobwechsel vorgenommen, wodurch 2022 für mich einige Veränderungen bereithielt. Meine neue Aufgabe im Verrechnungswesen gefällt mit sehr gut und ich bin auch nach 20 Jahren noch stolz, Teil des Air Zermatt-Teams zu sein. Das hat sich auch heuer nicht geändert. Ich hoffe, dass wir im neuen Jahr von vielen schönen Erlebnissen profitieren können und wünsche der ganzen Crew ein unfallfreies Jahr!»
Sandro Imboden | Leiter Ground Operation/ NPGO
«2022 war ein intensives Jahr für die Air Zermatt und das Arbeitsaufkommen für alle Mitarbeitenden sehr hoch. Wir haben eine Vielzahl an kleinen und grossen Aufträgen bewältigt, viel Neues geschafft und können dementsprechend ein erfolgreiches Jahr abschliessen. Die grösste Herausforderung ist und bleibt, alle Kunden zufriedenzustellen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass es dem Team rund um die Air Zermatt gut geht. Meine persönliche Challenge war der Wechsel in meinen neuen Job. Dieser hat mich gelehrt, geduldiger zu sein. Wichtige Entscheidungen können oft nicht von heute auf morgen getroffen werden und es zahlt sich aus, sich dafür Zeit zu nehmen, anstatt überhastet zu handeln.
Wenn ich auf ein Ereignis im vergangenen Jahr zurückblicken muss, dann auf den Tag, an dem wir den Zuschlag erhalten haben. Dies hat uns alle in unserem Tun bestätigt. Auch im neuen Jahr hoffe ich auf eine gute Auftragslage und ein unfallfreies, zufriedenes Jahr für unser Team. Es erwartet uns einiges - ich persönlich freue mich auf jede kommende Challenge und natürlich auf unsere neuen Helikopter!»
Andreas Fässler | Einsatzleiter & Flughelfer
«2022 habe ich meinen Job als Flughelfer bei der Air Zermatt begonnen und durfte einen tollen Start erfahren. Die Kehrtwende kam jedoch schnell: durch meinen Unfall bin ich im Juni gleich für mehrere Monate ausgefallen. Glücklicherweise habe ich eine provisorische Arbeitsstelle bekommen und konnte nach der Operation mit Zuversicht meinen Posten in der Einsatzleitung beginnen. Hier gefällt es mir sehr gut, auch wenn mit der Wintersaison eine völlig neue Challenge auf mich wartet - die Administration ist für mich Neuland. Ich freue mich allerdings auch wieder riesig, wenn ich meine Kollegen draussen als Flughelfer begleiten kann - im 2023 darf ich wieder aufs Feld.»

Sara Fux | Marketingverantwortliche
«Ich finde, dass sich im vergangenen Jahr all unsere Bestrebungen ausbezahlt haben, was zu einem sehr positiven Ergebnis geführt hat. Nun heisst es, am Ball zu bleiben, um 2023 ebenso erfolgreich weiterzuführen. Für mich bleibt insbesondere der 12. September in spezieller Erinnerung, als wir mit Alpha Zulu On Air gestartet sind und wir der Oberwalliser Bevölkerung mit dieser Serie etwas zurückgeben konnten. In diesem Jahr hat mich vor allem der Teamspirit sehr erfreut. Unsere Abteilung ist zu einem Team zusammengewachsen, wodurch für mich ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen ist und wir ein neues Niveau erreichen konnten. Diesen Teamgeist schätze ich sehr.
Besonders freue ich mich im 2023 auf den 12. Januar - dann startet die Air Zermatt mit einem neuen Kommunikationsformat. Damit wollen wir die Air Zermatt Community beleben und noch mehr Geschichten erzählen. Und natürlich muss auch der 13. Mai in der Agenda Platz haben. Dann findet der Swiss Helicopter Day in Raron statt!»

Lukas Keist | Pilot
«Das Jahr 2022 war streng und spannend zugleich. Der auftragsreiche Sommer brachte jeden Tag neue Herausforderungen und interessante Erlebnisse mit sich. Ich möchte keine der Erfahrungen missen. Für mich prägend im positiven Sinne war der Einstieg in die Transportfliegerei mit dem Kabel am Helikopter. Dabei ging ein Kindsheitstraum in Erfüllung. Die Einführung in eine neue Operation ist aber auch eine Herausforderung. Etliche Male wollte das Kabel nicht so, wie ich es wollte. Da hat man zu kämpfen, macht aber immer wieder kleine Schritte vorwärts.
Im 2023 hoffe ich auf weitere, fliegerische Fortschritte und freue mich auf tolle Momente in der Luft.»
Marco Gerold | Leiter Finanzen
«Für mich bleibt das vergangene als sehr intensives Jahr in Erinnerung, in welchem in allen Ressorts sehr viel gelaufen ist - jedoch durchwegs im positiven Sinne! Es gab viele spannende und tolle Zusammenarbeiten, das Team hat harmoniert und uns ist nie langweilig geworden.
Mein Highlight sind die vielen neuen Gönner der Rettungskarte. Insbesondere nach dem Rundschaubericht sind die Bestellungen regelrecht explodiert. Auch in den übrigen Monaten konnten mehr neue Gönner als in den Vorjahren erfasst werden. Dies zeigt uns, dass die Arbeit der Air Zermatt geschätzt wird und die Unterstützung der Bevölkerung gross ist. Nun freue ich mich auf die neuen Projekte im kommenden Jahre und diese, vorallem im Bereich der Digitalisierung, voranzutreiben und weiterzukommen.»







